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Projekt Schule Oberhünigen
 

 

 

Ausgangslage

Die Schule Oberhünigen steht vor wichtigen Entscheiden für die Gestaltung der künftigen Schulorganisation. Ausschlaggebend für eine umfassende Überprüfung sind folgende Faktoren:

  • Die Schülerzahlen, v.a. auf Kindergartenstufe ab Schuljahr 2017/18, sind rückläufig:
    Heute sind 52 – im Schuljahr 20/21 voraussichtlich noch 40 Schülerinnen und Schüler an der Schule.
  • Verschiedene Zusammenarbeiten im Bereich Bildung sind im Sekundarschulkreis Grosshöchstetten geregelt (Sekundarschule, Integration und Besondere Massnahmen IBEM, Wahlfächer, Hauswirtschaftsunterricht, Zusammenarbeit Schulleitungen usw.). Eine Anpassung unserer Schulorganisation hat ebenfalls Einfluss auf die Zusammenarbeiten im Sekundarschulkreis Grosshöchstetten.
  • Zur Zeit besuchen Schülerinnen und Schüler aus unserer Gemeinde auf Gesuch hin die Sekundarschule in Konolfingen ohne vertragliche Vereinbarung. Die künftige Ausrichtung der Sekundarschule soll definitiv geregelt werden.

  • Schüler und Schülerinnen mit auswärtigem Wohnsitz (Zäziwil, Mirchel) besuchen die Schule in Oberhünigen. Eine Änderung (insbesondere die Auslagerung von Klassen) betrifft somit auch Kinder aus anderen Gemeinden. Der Schulort für diese Schülerinnen und Schüler wird durch die Wohnsitzgemeinde bestimmt.


Entscheid für Reorganisationsprojekt

Da die Entscheidfindung für unsere Gemeinde sehr schwierig ist und viele Faktoren berücksichtigt werden müssen, hat der Gemeinderat beschlossen, ein breit abgestütztes Reorganisationsprojekt durchzuführen und einen Berater der Pädagogischen Hochschule, PH Bern, beizuziehen. Das Projekt dauert bis zur definitiven Umsetzung ca. 1 1/2 Jahre.

                                                                                                       

Projektgruppe

 

Für die Ausarbeitung und Realisierung des Projekts Schule Oberhünigen hat der Gemeinderat eine Projektgruppe eingesetzt, welche sich personell wie folgt zusammensetzt:

 

 

 Wittwer Beatrice            Ressortchefin Gemeinderat
                                     Vorsitz


Glücki Thomas                Vertreter Gemeinderat 


Krähenbühl Bernhard       Vertreter Schulkommission


Oberli Gerber Brigit          Schulleiterin


 Jakob Joel                      Vertreter Lehrkräfte


 Lanz Marlis                     Gemeindeschreiberin
                                      Sekretariat


 Schmid Heiner                Berater PH Bern


 

 

Projektziel


Im Projekt wollen wir unsere Schulorganisation grundlegend betrachten und hinterfragen und Zusammenarbeiten über die Gemeindegrenzen hinaus prüfen. Unsere Gemeinde ist offen für alle möglichen Lösungen.

Unser Ziel ist es, eine Zukunftslösung für die Schule zu finden, welche Stabilität und Flexibilität bietet, gut kommuniziert wird und breit abgestützt ist.

 

 

 

Informations-/ und Mitwirkungsanlass vom 27. April 2016

 

Am Informations- und Mitwirkungsanlass im Schulhaus Oberhünigen nahmen ca.70 Personen teil. Die Anwesenden wurden über die Fakten informiert. Im Mitwirkungsteil fand ein reger Austausch statt, und die Anwesenden konnten sich zu den Themen Risiken / Chancen und Ideen/Anregungen selber einbringen. Die Projektgruppe nimmt diese Eingaben nun auf und bearbeitet sie im Workshop zusammen mit interessierten Personen weiter.

 

Präsentation

 

Mitwirkungseingaben

 

Artikel Infoanlass

 

 


Workshop vom 22. Juni 2016

 

Am Mittwoch, 22. Juni 2016, fand der Workshop zu unserem Schulprojekt statt. Gemeinderats- und Schulkommissions-Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger aus Oberhünigen und aus dem Gebiet Ap-penberg (Gemeinde Mirchel), die Schulleitung und Lehrkräfte unserer Schule sowie Vertretungen der Gemeinden Grosshöchstetten, Konolfingen, Zäziwil, Mirchel, Oberthal und Linden waren an-wesend. An fünf Tischen arbeiteten jeweils sechs Personen – bunt zusammengemischt – daran, je zwei Zukunfts-Modelle für die Schule Oberhünigen auszuarbeiten. Es wurden sehr angeregte und intensive Gespräche geführt. Die Gruppen waren kreativ und brachten ihre Lösungen für unsere Schule auf Papier. Der Nachmittag verlief positiv und in einem angenehmen Rahmen. Es wurde al-len erneut bewusst, wie schwierig es ist, eine Lösung auszuarbeiten, welche allseits zu befriedigen vermag, gerade auch in Anbetracht der verschiedenen Meinungen und Möglichkeiten. Die Anwe-senheit von Vertretern der umliegenden Gemeinden bestätigt auch, dass wir in einer Region ein-gebettet sind und auf die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden zählen können.

Die Vorschläge werden nun ausgewertet und durch die Projektgruppe in zwei Sitzungen im August und Anfangs September beurteilt. Anschliessend wird der Gemeinderat die Modelle, welche in die Vernehmlassungsphase gehen, beschliessen.



1. Auswertungssitzung Projektgruppe. 18. August 2016

 

An der ersten Auswertungssitzung hat die Projektgruppe die Workshop – und Mitwirkungsergebnisse genutzt, um verschiedene Modelle für die Schule Oberhünigen auszuarbeiten und zu konkretisieren. Die Projektgruppe hat vier verschiedene Varianten festgesetzt. Klar ist, dass eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden realisiert werden muss, damit mindestens ein Teil der Schule Oberhünigen fortbestehen kann. Zur Zeit laufen die Abklärungen mit den Gemeinden, welche für eine Zusammenarbeit in Frage kommen. Der Gemeinderat wird entscheiden, welche konkreten Informationen wann und in welcher Form veröffentlicht werden.

 

2. Auswertungssitzung Projektgruppe vom 1. November 2016


An der 2. Auswertungssitzung hat die Projektgruppe die Abklärungs-Ergebnisse ausgewertet und die einzelnen Varianten beurteilt. Es konnte festgestellt werden, dass die Bereitschaft der umliegenden Gemeinden, Kinder aus Oberhünigen aufzunehmen, sehr gross ist. Die Projektgruppe hat die Ergebnisse zu Handen des Gemeinderates verabschiedet.



Beurteilung des Gemeinderates vom 15. November 2016


Der Gemeinderat hat die Abklärungen der Projektgruppe zur Kenntnis genommen und aus seiner Sicht eine erste Beurteilung vorgenommen. Die Varianten wurden anschliessend an die Schulkommission, die Schulleitung und die Lehrkräfte zur Vernehmlassung weitergeleitet.



Schulkommissionssitzung vom 24. November 2016 - Vernehmlassung


Anlässlich der Schulkommissionssitzung wurden die Mitglieder und die anwesenden Lehrkräfte im Detail über die Abklärungen informiert. Die verschiedenen Möglichkeiten wurden rege diskutiert, und es konnten Fragen beantwortet werden.
Die Schulkommissions-Mitglieder, Schulleitung und Lehrkräfte erhalten Gelegenheit, bis zum 12. Dezember 2016 zu den festgesetzten Grundsätzen und den einzelnen Varianten Stellung zu nehmen.



Vorentscheid des Gemeinderates vom 19. Dezember 2016


Aufgrund der Vernehmlassungs-Ergebnisse hat der Gemeinderat einen Vorentscheid für die weiterzuführenden Varianten getroffen. Die Übersicht über die einzelnen Varianten sowie die Beurteilung des Gemeinderates zu den Varianten werden ab 20. Januar 2017 auf der Homepage publiziert. Der Gemeinderat hat zwei Varianten als machbar beurteilt. Sie werden weiter ausgearbeitet und konkretisiert sowie finanziell berechnet.



2. Informations- und Meinungsbildungs-Anlass für die Bevölkerung

 

Dienstag, 7. Februar 2017, 20.00 Uhr, im Schulhaus Oberhünigen


Anlässlich des Informations- und Mitwirkungsanlasses nahmen ca. 65 Personen teil. Die Anwesenden wurden umfassend über den Projektstand und die Details zu den Varianten sowie über das weitere Vorgehen informiert. Die Bürgerinnen und Bürger aus Oberhünigen erhielten Gelegenheit, sich eine Meinung zu bilden, und Fragen zu stellen. Es wurde ebenfalls eine Möglichkeit zum Austausch und zur Mitwirkung gegeben. Ziel des Anlasses war, die Stimmung und die Meinung der Anwesenden zu erfassen, was gut geglückt ist.

 

Bis zum 10. Februar können Bürgerinnen und Bürger, welche am Informationsanlass nicht teilnehmen konnten, ihre Stimme für ihre bevorzugte Variante (Zäziwil oder Niederhünigen) noch bei der Gemeindeverwaltung abgeben (schriftlich, telefonisch, persönlich oder per Mail). Die Projektgruppe wird die Rückmeldungen auswerten und dem Gemeinderat weiterleiten, welcher anfangs März 2017 einen Varianten-Entscheid für die Zukunft der Schule treffen wird. Der Entscheid wird der Gemeindeversammlung im Juni 2017 zum Beschluss vorgelegt.

 

Einladung zum Informationsanlass

Präsentation Informationsanlass

 

 

Übersicht Varianten

 

Folgende Varianten wurden ausgearbeitet und mit den Partnergemeinden abgeklärt:

 

Variante 1: Niederhünigen-Konolfingen

 

Variante 2: Zäziwil-Grosshöchstetten

 

Variante 3: Mirchel-Grosshöchstetten

 

Variante 4: Konolfingen

 

Glossar

(Abkürzungsverzeichnis / Erklärung von Begriffen)

 

 

 

Varianten-Entscheid Gemeinderat vom 1. März 2017

 

Anlässlich des Informationsanlasses vom 7. Februar 2017 konnten die Anwesenden ihre Stimme für ihr bevorzugtes Modell abgeben. Ausserdem gingen nach dem Anlass noch diverse Rückmeldungen bei der Gemeindeverwaltung ein. Der Gemeinderat hat aufgrund der vorliegenden Unterlagen und der Meinungsumfrage am 1. März 2017 folgenden Beschluss gefällt:

 

Der Gemeinderat entscheidet sich einstimmig für die Einleitung und Umsetzung der Variante 2 "Ausrichtung Zäziwil-Grosshöchstetten" und stützt sich dabei auf folgende strategische Grundsätze:

  • Klare Tendenz der Rückmeldungen aus dem Informations- und Meinungsbildungsanlass vom 7. Februar 2017 (70 % für Variante 2). Die Variante ist breit abgestützt.
  • Die Projektgruppe und die Schulkommission haben sich einstimmig für die Variante 2 ausgesprochen. 
  • Der Schulstandort Oberhünigen bleibt möglichst lange erhalten. 
  • Es besteht langfristig mehr Gestaltungsspielraum und Planungssicherheit (Flexibilität) für eine künftige gemeinsame Schulorganisation mit Zäziwil. 
  • Es bestehen sehr gute Zusammenarbeiten mit Zäziwil und im Sekkreis Grosshöchstetten sowohl auf politischer Ebene wie auch im schulischen Bereich (Wahlfächer, Turnhalle Zäziwil, Hauswirtschaft, Zusammenarbeit Schulleitungen, Arbeitsgruppe Sekkreis Grosshöchstetten, Sekundarschulkommission, Gemeindeverband, Verwaltung usw.). 
  • Die SuS bleiben während der Schullaufbahn zusammen und erhalten dasselbe Bildungsangebot (Ausnahme Sek-Schüler). 
  • Bei einer Klassenzusammenlegung werden künftig mehr SuS auf gleicher Stufe unterrichtet (grössere Klassen, bessere Vergleichsmöglichkeiten für SuS, soziale Kontakte usw.). 
  • Das Schulhaus trägt zur Erhaltung des Dorflebens in Oberhünigen bei (öffentliche Anlässe, Vereinsanlässe, Turngruppen, Kirche, private Anlässe usw.). 

 

Mit der Variante 2 werden folgende Punkte umgesetzt:

  • Die Kindergartenkinder aus Oberhünigen werden ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 in den Kindergarten Zäziwil aufgenommen. 
  • Ab dem Schuljahr 2018/19 gilt der Sekundarschulstandort Grosshöchstetten für alle Sekschülerinnen und Schüler aus Oberhünigen. 
  • Massnahmen für eine künftige gemeinsame Schulorganisation zusammen mit der Gemeinde Zäziwil werden eingeleitet. 
  • Das Geschäft wird zu Handen der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2017 erarbeitet. 
  • Die Projektgruppe wird an einer letzten Sitzung die nötigen Massnahmen für die Umsetzung der Variante aufzeigen. Anschliessend gilt der Auftrag der bestehenden Projektgruppe als beendet. Zusammen mit den Verantwortlichen der Gemeinde Zäziwil werden anschliessend die weiteren Schritte geplant.

 

Gemeinderat, Schulkommission und Projektgruppe haben zur Kenntnis genommen, dass bei der Variante 1 (Niederhünigen - Konolfingen) die Chancengerechtigkeit für die Schülerinnen und Schüler im durchlässigen Modell auf Sekstufe I (7. - 9. Klasse) mehrfach als Vorteil genannt wurde. Die Diskussion dieses Themas wird daher in die Arbeitsgruppe im Sekkreis Grosshöchstetten eingebracht.

 

 

Dank

 

Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für das Interesse, das Mitdenken und Mitwirken in der Projektarbeit, sei es am ersten Informationsanlass, im Workshop, am Mitwirkungsanlass oder während der ganzen Projektarbeit. Ein grosses Dankeschön geht auch an die direkt beteiligten Gemeinden, welche sich eingesetzt und viel Arbeit investiert haben, damit für die Schule Oberhünigen eine gute Lösung erarbeitet werden kann. Die Hilfsbereitschaft und das Wohlwollen gegenüber unserer Gemeinde und Schule erachten wir als grossartig und haben uns sehr beeindruckt.

 

 

Die Projektarbeit ist nun abgeschlossen und die Arbeiten für die Umsetzung des Entscheides beginnen. Die Gemeinderäte Zäziwil und Oberhünigen werden nun einer neu zu bildenden Projektgruppe den Auftrag für die Erarbeitung der Grundlagen erteilen.

 

 

Oberhünigen, 10. März 2017 

Gemeinderat Oberhünigen

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